Toyota ist ein Pionier in der Hybridtechnik. Bereits seit über 20 Jahren entwickeln wir diese spannende
Technologie kontinuierlich weiter und perfektionieren das Zusammenspiel von Elektromotor und Verbrennungsmotor bereits in vierter Fahrzeuggeneration.
Bereits Anfang der 90er Jahre erkannte man im Toyota Heimatland Japan, dass Themen, wie Verbrauch und Emissionen, in ihrer Bedeutung zunehmen werden.
Fossile Ressourcen werden immer knappen und somit auch immer teurer. Parallel dazu nimmt der Individualverkehr weltweit zu, d.h. die Emissionen werden
früher oder später eine große, globale Rolle spielen. Insofern begann man mit der Entwicklung von Fahrzeugen, die ein Maximum an gewonnener Energie zur
Fortbewegung nutzen und dabei streckenweise rein elektrisch fahren können, um...
wiederum ein Minimum an Emissionen zu verursachen. Eine bahnbrechende Idee, wie sich mittlerweile herausgestellt hat.
Aber fangen wir bei den Grundlagen an. Ein Hybrid-Fahrzeug wird von einem Elektromotor und einem weiteren Energiewandler angetrieben, z.B. einem Verbrennungsmotor, der chemische Energie (Kraftstoff) in kinetische Energie (Bewegung) umwandelt. Die Energie für den Elektromotor stammt dabei aus einem elektrischen Speicher (meist einem Akku) und einem mitgeführten Kraftstoff (Benzin).
Aber genug der wissenschaftlichen Erklärungen. Wer seine Freunde ein bisschen mit Angeberwissen überraschen möchte, liest sich am besten noch die Infobox durch.
Zurück zum Thema. Wir haben 1997 den Prius vorgestellt: Den ersten in Großserie produzierten Hybrid. Wobei wir wieder zum Thema Akzeptanz kommen. Wir geben zu, der Prius war kompromisslos auf Funktion ausgerichtet. Das Design war nicht jedermanns Geschmack und dennoch gibt es den Prius bereits in vierter Generation – wir hatten die richtige Idee und konnten sie bis heute stetig optimieren.
Die Herausforderung bei einem Verbrennungsmotor ist – neben den Schadstoffen und Emissionen bei der Nutzung – der sehr geringe Wirkungsgrad, also das Verhältnis von zugeführter Energie und entstehender Energie. Im Durchschnitt beträgt dieser bei einem Ottomotor ca. 37%. Und das unter Volllast – also hohen Drehzahlen. Je niedriger die Last und Drehzahl des Motors, desto mehr sinkt der Wirkungsgrad. Vergleicht man dies mit dem Wirkungsgrad eines Elektromotors – dieser beträgt über 90%, und das nahezu unabhängig der Drehzahl - ist es nachvollziehbar, warum man gern auf Elektromotoren setzt.
An dieser Stelle wollen wir uns jetzt aber auf die aktuellen Hybridfahrzeuge konzentrieren und euch erklären, welche Typen es gibt und was die Unterschiede ausmachen.